London wurde bereits 50 n. Chr. von den Römern als Londinium gegründet und wurde nach der normannischen Eroberung 1066 zur Hauptstadt des Königreiches England. Seit dem 19. Jahrhundert ist London die Hauptstadt Großbritanniens. Die Stadt liegt beiderseits der Themse und hat sich im Verlauf der Jahrhunderte zu einem bedeutenden Finanz-, Handels-, Industrie- und Kulturzentrum entwickelt.
Bis 1925 war London die größte Stadt der Erde, heute existieren viele Städte (Tokio, Delhi, Mexiko-Stadt, New York usw.), die wesentlich mehr Bewohner haben. London ist nach Moskau die zweitgrößte Stadt Europas mit 8,8 Mio. Einwohnern. Mit jährlich bis zu 18 Millionen Touristen aus dem Ausland ist L. seit 2014 vor Paris und Bangkok die meistbesuchte Stadt weltweit: https://de.wikipedia.org/wiki/London
Hier findest du die 26 wichtigsten Sehenswürdigkeiten Londons, die für die meisten Touristen „obligatorisch“ sind (mit “₤“ habe ich die Attraktionen mit Eintrittsgebühr gekennzeichnet, die Eintritte sind meist happig!):
15,95 €
Tipp 1: Falls du diese Sehenswürdigkeiten Londons besuchen willst, nimm dein Handy und lasse dir den Weg oder die U-Bahnlinie dahin anzeigen. Viele der obigen Sehenswürdigkeiten sind mit einem (nicht zu geringen) Obolus an ₤ zu besichtigen. Mit dem London Pass lassen sich die Kosten aber relativieren.
Tipp 2: Dagegen gibt es Museen, die keinen Eintritt kosten, z .B. National Gallery, Tate Modern, National Maritime Museum, Museum of London Docklands.
Tipp 3: Die Top 10 der Londoner Märkte findest du hier.
Tipp 4: Wenn du die meisten der oben gelisteten Sehenswürdigkeiten genossen hast, setze dich in einen der roten Doppeldeckerbusse und lasse dich durch den Verkehr schaukeln. Da fährst du bestimmt an vielen der zuvor mit mühsamen Fußmarsch erreichten Sehenswürdigkeiten bequem vorbei.
Tipp 5: Schaue dir die imposanten Bahnhöfe an, z.B. Victoria, Waterloo, Paddington, Liverpool Street….
Idealer Reisebegleiter für deinen Besuch in London.
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Zur Benutzung des gut ausgebauten Londoner Nahverkehrs habe ich hier einige Bemerkungen:
Verbinden das Zentrum mit dem Umland.
Es gibt zur Zeit 11 U-Bahn-Linien. Kennzeichnung mit dem Namen der Linie und der Endstation an den Waggons vorne und hinten. Auf den Infotafeln an den Bahnsteigen stehen ebenfalls die Namen der Linie und die Endstation. Die U-Bahnen haben keine Nummerierung! Es gibt eine neue Querverbindung durch London (Elizabeth Line, Kosten 20 Mrd. ₤), im Mai 2022 fertiggestellt.
Führerlose, automatische Bahn zur Anbindung der Docklands im Osten an das U-Bahnnetz.
Direkte Zubringerbahnen zu den Flughäfen Heathrow und Stansted (schnell und teuer).
System der fast 8000 roten Doppeldeckerbusse, Kennzeichnung mit Nummer und Endhaltestelle.
Zubringerbusse zu den Flughäfen Heathrow und Stansted mit mehreren Haltepunkten.
Verbindende Kabinenbahn der Fluggesellschaft Emirates.
Typische Londoner Bauart in schwarzer Farbe. Die Hintersitze sind so weit hinten, dass noch die Koffer rein passen oder weitere Personen mit dem Rücken zur Fahrtrichtung sitzen können.
Hier ein schöner Sketch mit Anke Engelke als Taxifahrerin
Zum Nahverkehr schnell noch’n paar Tipps [Link zu den Kartenarten hier]
Fahrkarten schon vor der Abreise buchen und nach Hause zuschicken lassen. Es gibt zwei Kartenarten: 1) aufladbare Oyster Card für die streckenweise Abrechnung, die Oyster Card kannst du für deinen nächsten Aufenthalt in London wieder benutzen. 2) TravelCard für unbeschränkte Fahrten, tageweise wählbare Gültigkeit.
Lasse dir gleich im Flughafen am Infoschalter oder am ersten Schalter der U-Bahn einen Streckenfahrplan geben.
Hotel in der Nähe eines Bahnhofs (U- oder S-Bahn) buchen, dann entfallen Taxifahrten oder lange und umständliche Busfahrten. Da das Bahn-Netz sehr dicht ist, können auch Hotels an der Peripherie Londons in Erwägung gezogen werden. Unsere Hotels lagen z.B. 14 Kilometer Luftlinie vom Zentrum und ca. 400 Meter von der nächsten U-Bahn-Station entfernt.
Um sich in den U-Bahnstationen nicht zu verirren, ist es wichtig, sich immer an die Beschriftungen zu halten: Wayout = Ausgang und/oder Namen der U-Bahn, mit der man fahren möchte. Überwiegend sind Rolltreppen eingebaut, es gibt auch Lifts und Treppen für die Fahrgäste (je nach Ausbauzustand der Stationen). In einzelnen Stationen sind lange Fußwege zum Umsteigen zurückzulegen. Auch unter der Erde gilt der Linksverkehr! Rechne mit Massen von Menschen, die alle ihre Verbindung erreichen wollen. Schwimme im Strom mit!
Periphere Busverbindungen in den Außenbezirken Londons können verkehrstechnisch günstiger als die U-Bahn-Verbindung sein. Hier muss man sich gegebenenfalls erkundigen. In der City stecken die Busse während der Zeiten der Rush Hour oft im Stau fest.
In den Doppeldeckerbussen ist beim Einstieg vorne (!) die Oyster Card an das Lesegerät zu halten, bzw. die TravelCard dem Fahrer vorzuzeigen. Einmal stieg ich in der Mitte ein, da ich dachte, meine TravelCard gilt sowieso für alle Fahrten. Doch dem Busfahrer gefiel das gar nicht und er rief mich nach vorne, damit ich ihm meine Fahrkarte vorzeigen konnte.
Als Mitteleuropäer muss man beim Überqueren der Straßen sehr, sehr vorsichtig sein: Wegen des Linksverkehrs der Blick erst nach RECHTS, dann links! Meine Eselsbrücke, wenn ich eine Straße ohne Ampel überqueren will, ist Murmeln: “rechts, rechts, rechts, rechts, rechts…, links, links“.